Vom in den Himmel kommen


Letzte Woche war meine Schwester, Mutter des liebreizenden Kindes, auf einer Fortbildung, beim Zurückkommen wurde sie mit einer neuen Weisheit ihrer 2einhalbjährigen Tochter konfrontiert: wenn jemand stirbt, dann kommt er in den Himmel. Meine Nichte beschäftigt sich aktuell mit Tod und in den Himmel kommen. Welche Gedanken sie dabei bewegen kann man nicht erschließen, aber wenn am Straßenrand ein totes Reh liegt ist jetzt die logische Erklärung: das Reh ist gestorben und im Himmel.

So weit so gut. Auf ihre Frage, wo denn meine Oma sei, habe ich erklärt, dass die Oma, also ihre Uroma, gestorben ist. Antwort: „Dann ist die im Himmel!“ Und auf ihre Frage, ob denn ihre Oma auch tot sei, konnte ich mit nein antworten. Was sie sichtlich erleichtert hat, auch wenn der Himmel ein guter Ort zu sein scheint – die beiden Omas sollen sich so oft möglich und ausgiebig mit ihr beschäftigen, anstatt im Himmel zu sein. Gesunder Egoismus, den ich ganz mit ihr teile!

2 Kommentare zu „Vom in den Himmel kommen“

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